So schön und einfach: Wie Teams und Organisationen wirklich weiterkommen

So schön und einfach könnte es sein: Eine Führungsperson oder leitende Person im Betrieb, im Team, im Gremium, in der Projektgruppe ist sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und hat alles im Griff. Es ist immer klar, wo alle Informationen zusammen laufen, wer zentral die Entscheide fällt, was aufgrund der jahrzentelangen Erfahrung bewährt ist und darum unter allen Umständen beibehalten werden muss, und als weiterer schöner Effekt kann auf lange Diskussionen verzichtet werden und die Zeit und Energie aller beteiligten Personen steht voll für produktives Arbeiten zur Verfügung.

So ist die Realität: Mit einer so schön einfachen Ausgangslage wird das Team oder der Betrieb über kurz oder lang in der heuten komplexen Welt und Veränderungen im Stundentakt irgendwann auf der Strecke bleiben oder untergehen. Soweit so schlecht.

Was Organisationen am meisten hilft, um weiterzukommen, ist die Nutzung des Potenzials, das alle beteiligten Menschen in der Organisation mitbringen. Dies gilt für alle Grössen von Projektgruppen und Betrieben.

Die Frage ist jetzt: Wie schaffen wir den Wandel von wenigen Verantwortlichen zu vielen Mitwirkenden? Wie behalten wir Gutes aus der Vergangenheit bei und wagen zugleich Neues, das für die Zukunft erfolgversprechend ist? Wie gehen wir mit den nicht mehr klaren Informations- und Kommunikationsstruktur um, wenn es keine Zentralen mehr gibt, die alles im Griff haben?

Für solche und weitere Fragen auf dem Entwicklungsweg von Teams und Organisationen braucht es kein mehrjähriges Studium, auch keine beliebig kostspieligen renommierten Businessberatungsunternehmen, sondern schlicht und einfach zwei Dinge:

1. Den persönlichen Entscheid, etwas ändern zu wollen.

2. Die Bereitschaft, für die Erarbeitung eines sinnvollen Vorgehens und wichtige Umsetzungsschritte eine vertrauenswürdige, systemisch arbeitende Organisationsberatungsperson beizuziehen.

Isolierte Problemlösung in Organisationen war gestern – Systemische Problemlösung hilft weiter

Knatsch zwischen Mitarbeiter:innen – Häufige personelle Wechsel – Unerfüllte Erwartungen an die Führung – Dauerüberlastung mit immer neuen Aufgaben und Projekten – Negative Reaktionen von Kundinnen und Kunden … Die Liste mit auftretenden Schwierigkeiten im Alltag von Unternehmen, Organisationen und Teams liesse sich beliebig erweitern.

Die typische Reaktion auf solche Herausforderungen

Das einzelne Problem sofort und isoliert zu lösen versuchen.

Meine Empfehlung

A. Die Herausforderung einordnen: Geht es um etwas, das mit … zu tun hat?

    • dem Existenzgrund des Unternehmens / der Organisation / des Teams
    • der Kultur
    • der Ordnung
    • den personellen, materiallen und finanziellen Ressourcen
    • den relevanten Umwelten

    Mit einer solchen Einordnung wird die Situation bereits klarer. Und es können daraus geeignete Vorgehensweisen und die zeitliche Dimension für eine Lösung abgeleitet werden.

    B. Das einzelne Problem in Verbindung zu anderen bestehenden oder künftig erwarteten Problemen bringen. Welche Einflüsse oder Abhängigkeiten sind erkennbar?

    Das Bewusstmachen solcher Verbindungen erlaubt es, zu entscheiden, welche Themen kombiniert oder in einer bestimmten Abfolge oder Priorität bearbeitet werden sollen. Und es können weitere Erkenntnisse gewonnen werden wie zum Beispiel, ob sich hinter den einzelnen Problemen noch grundlegendere ungelöste Themen verbergen, die angegangen werden sollen.

    C. Jetzt lässt sich die Bearbeitung des oder der Problem(e) wirkungsvoller und nachhaltiger in Angriff nehmen.

    Um die obigen Empfehlungen umzusetzen, kann es von Vorteil sein, Knowhow und Erfahrung einer systemischen Organisationsberaterin oder eines Organisationsberaters zu nutzen.

      Ein Ball und zwei Spieler:innen: hohe Komplexität im Team

      Ein Ball und mindestens zwei Spieler:innen: Wenige Elemente und zugleich hohe Komplexität im Spiel (und im Team)

      Die meisten Menschen kennen Spiele mit kleinen, grossen, harten, weichen, unförmigen, aerodynamischen oder wie auch immer gearteten Bällen. Damit ein Spiel zustande kommt, braucht es mindestens einen dieser Bälle und mindestens zwei Spieler:innen.

      Diese Ausgangslage scheint zunächst gut überschaubar. Doch wie sich das Spiel entwickeln wird, wissen weder die Spieler:innen noch allenfalls vorhandene Zuschauer:innen, Hardcore-Fans oder noble Sponsoren. Kommt dazu, dass jede Person – egal in welcher Funktion – individuelle Erfahrungen mitbringt, bestimmte Erwartungen hat, (Spiel-)ergebnisoffen ist oder es im Gegenteil nicht erträgt, wenn es nicht so herauskommt wie erhofft.

      Wagen wir ein Gedankenspiel: Verlegen wir den Spielort in ein Unternehmen, ersetzen wir den Ball durch Dienstleistungen oder Produkte dieses Unternehmens. Wie wird sich das Unternehmen weiterentwickeln? Keine Ahnung, denn auch hier haben wir es nicht nur mit zwei oder mehr Personen in diesem Unternehmen zu tun, sondern darum herum gibt es eine Vielzahl von Zuschauer:innen (Konkurrenz?), Hardcore-Fans (Kundschaft?) oder Sponsoren (Investorinnen?). Und auch hier kommt dazu, dass jede Person Erfahrungen mitbringt, Erwartungen hat, usw.

      Wie bekommen wir die Entwicklung in der Griff? Gar nicht.

      Doch wie lässt sich die Entwicklung zumindest steuern?

      • Indem wir möglichst viele verschiedene (direkt und indirekt beteiligte) Personen mit ihrem Erfahrungsschatz und ihren Sehnsüchten einbeziehen, um einen gangbaren Weg in die Zukunft zu finden.
      • Und indem wir unterwegs immer wieder Zwischenhalte einlegen und uns neu orientieren. Weil wir in der Zwischenzeit möglicheweise von der Idealroute abgekommen sind, einfach mal eine Verschnaufpause brauchen, oder weil neue Personen dazu gestossen sind und andere sich verabschiedet haben.

      Wie das konkret geht? Nicht alles selber machen wollen, sondern Knowhow und Erfahrung einer systemischen Organisationsberaterin oder eines Organisationsberaters nutzen.

      Sanggaller Teilete: Offen-kreativer Austausch

      Offen-kreativer Erfahrungs- und Ideenaustausch für praktische Organisationsentwicklung & Zusammenarbeit.

      Physische Treffen, etwa 1 ½ Stunden, locker moderiert, zentrale Lage in St. Gallen. Bei Interesse auch an anderen Orten in der Ostschweiz.

      Für dich?

      Du* spielst eine aktive Rolle bei Entwicklungen und Veränderungen in deiner Organisation (Betrieb, Team, Institution) oder förderst die Zusammenarbeit von Menschen. Beispielsweise als Teamkoordinatorin, Gruppenleiter, Vereinspräsidentin, Prozessverantwortlicher, Geschäftsführerin oder Projektleiter.

      *) An unseren Treffen pflegen wir einen unkomplizierten Umgang.

      Das bringts!

      Eigene Erfahrungen mit anderen Menschen aus anderen Organisationen teilen | weitere Perspektiven kennen lernen | auf neue Ideen kommen | Fragen direkt stellen | neue Kontakte knüpfen.

      Mehr erfahren und anmelden per Mail an info@gutberaten-ost.ch mit dem Stichwort „Sanggaller Teilete“!

      Die richtigen Fragen stellen im Prozess der Organisationsentwicklung

      Wo Menschen gemeinsame Sache machen, also zum Beispiel in einem Team, einer Unternehmung, einer Arbeitsgruppe oder einem Verein, entsteht zu verschiedenen Zeitpunkten der Wunsch oder die Notwendigkeit für Veränderungen oder Weiterentwicklungsschritte.

      Oft passiert es dann, dass die Verantwortlichen direkt auf Lösungen zusteuern, vielleicht mit bisher bewährten Massnahmen, mit einem Brainstorming oder einem Kreativworkshop.

      Damit vergibt die Organisation sich selber jedoch oft die Gelegenheit, sich zuerst eingehender mit der Ausgangslage auseinander zu setzen, den Gründen und Motiven der beteiligten Menschen auf die Spur zu kommen, oder den Horizont weiter zu öffnen.

      Darum ist es wichtig, im Verlauf des Entwicklungsprozesses immer wieder die richtigen Fragen zu stellen. Als Fragensteller:innen eignen sich systemische Organisationsberater:innen, welche den Prozess begleiten, Hürden überwinden helfen und auf Wesentliches fokussieren können.

      An Ort treten und im Kreis drehen: Was Traubensaft und Tänze mit Organisationsentwicklung zu tun haben

      Beim traditionellen Traubenpressen mit den Füssen ist es sinnvoll, an Ort zu treten, und zwar mit Ausdauer, damit etwas Gutes entsteht. In einer Volkstanzgruppe ist es unumgänglich, sich im Kreis zu drehen, damit das Ganze nicht aus dem Ruder läuft.

      Bei den meisten anderen Tätigkeiten in professionellen Teams und engagierten Arbeitsgruppen sieht die Sache jedoch anders aus: Dort wollen die Menschen vorankommen, notwendige Veränderungen umsetzen und sich für eine erfolgreiche Zukunft weiterentwicklen.

      Doch machmal harzt es, es kommt zu Wiederholungen von Situationen und Reaktionen, es wird viel diskutiert und wenig beschlossen, es wird viel geplant und wenig realisiert, es wird immer wieder auf Entscheide zurück gekommen. Die Motivation der Beteiligten schwindet, das gemeinsame Ziel scheint unerreichbar.

      Was kann helfen, um aus dieser verstrickten Situation herauszufinden?

      • Als verantwortliche/leitende Person mit aussenstehenden Personen sprechen.
      • Dem Team oder der Arbeitsgruppe neue Impulse und Erkenntnisse durch Einbezug einer professionellen Organisationsberatung gönnen.

      Beratung mit natürlicher Intelligenz und persönlichem Kontakt

      So* sieht es heute aus:

      Fast überall wird versucht, künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen. Dabei soll eine Maschine, auf eine Frage entweder bereits existierende Informationen finden oder eine Antwort erfinden. Bei ganz simplem Informationsbedarf oder Alltagsfragen kann das nützlich oder zumindest erheiternd sein.

      Wenn ich zu einem Produkt oder einer Dienstleistung eine Frage habe, Unterstützung oder Beratung brauche, werde ich vom jeweiligen Unternehmen auf einen ChatBot, also eine Maschine verwiesen, die mir helfen soll. Der Effekt davon ist, dass ich nicht mehr in der Telefon-Warteschlaufe lande, sondern in der ChatBot-Endlosschlaufe oder -Sackgasse.

      *) Hinweis: Dieser Text ist stark vereinfacht und subjektiv gefärbt.

      Meine Dienstleistung als Organisationsberater, also die Unterstützung und Begleitung von Entwicklungsprozessen, in denen Menschen massgeblicher Teil sind, biete ich weiterhin mit natürlicher Intelligenz und persönlichem Kontakt an.

      Innehalten – Nachdenken – Handeln: Was Online-Betrügereien mit Organisationsentwicklung gemeinsam haben

      Kürzlich bin ich über die Mitteilung eines Finanzdienstleisters an seine Kundinnen und Kunden mit der Überschrift «Innehalten – Nachdenken – Handeln» gestolpert:

      «Eile und Dringlichkeit sind häufig schlechte Ratgeber: Betrügerinnen und Betrüger wissen, wie sie dies ausnutzen können, um Sie zu übereilten Handlungen zu drängen. Lassen Sie sich nicht überlisten: Nehmen Sie sich immer genügend Zeit zum Nachdenken, und sprechen Sie bei Bedarf mit einer Person Ihres Vertrauens. Kommen Sie verdächtigen Aufforderungen im Zweifelsfall nicht nach, und prüfen Sie die Situation sorgfältig, bevor Sie handeln.»

      Mich hat dieser Text sehr an Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Unternehmen oder Teams erinnert. Weshalb?

      • Spontan beschlossene Veränderungen in Organisationen führen oft zu starken Nebenwirkungen, weil Wesentliches nicht beachtet wird.
      • Um eine Situation wirklich wahrnehmen und begreifen zu können in all ihren Facetten, reicht nicht ein kurzer Blick, sondern es braucht oft verschiedene Methoden, um auch zunächst Unsichtbares erfahrbar zu machen, und es braucht die Blickwinkel verschiedener beteiligter Personen innerhalb und ausserhalb des eigenen Teams oder der eigenen Unternehmung.
      • Gute Ideen für die Weiterentwicklung der Organisation brauchen Zeit zum Reifen.
      • Und die erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen in Teams oder Unternehmen wird mit ausreichend Spielraum und intensivem Austausch zwischen den Menschen gefördert. Das kann ein bisschen dauern.

      Fazit: Es lohnt sich, den Grundsatz «Innehalten – Nachdenken – Handeln» auch in Prozessen der Organisationsentwicklung anzuwenden.

      Weg aus der Krise Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation

      In Ihrem Unternehmen / Ihrer Organisation ist Vieles in Bewegung? Es tauchen neue Herausforderungen auf und verschwinden wieder? Das Umfeld Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation wandelt sich stark? Die Menschen verhalten sich anders als früher? Der langfristige Erfolg des Unternehmens / der Organisation ist unsicherer denn je?

      Um aus einer solchen krisenhaften Situation einen Weg zu finden, lohnt zunächst ein genaues Hinschauen! Für den Blick auf die Ist-Situation können Sie folgende Fragen leiten: Wo stehen wir heute? Was beschäftigt uns? Welche Unklarheiten bestehen? Und für den Blick in die Zukunft: Worum soll es eigentlich gehen? Welche Absichten haben wir? Wo stochern wir noch im Nebel? Und: Was von den gefundenen Antworten hängt miteinder zusammen?

      Als zweiter Schritt empfiehlt sich die Einordnung der gefunden Antworten und noch offenen Fragen in die verschiedenen Ebenen des Organisationsmodells. Geht es um etwas, das mit … zu tun hat?

      • dem Existenzgrund des Unternehmens / der Organisation
      • der Kultur
      • der Ordnung
      • den Ressourcen
      • den relevanten Umwelten

      Nach diesen zwei Schritten haben Sie mehr Klarheit gewonnen und eine gute Grundlage, um Schwerpunkte zu setzen, Reihenfolgen festzulegen und sich bewusst auf den Weg aus der Krise zu machen. Und bei all Ihrem Tun hilft der Einbezug von Menschen aus unterschiedlichen Verantwortungsebenen und verschiedenen Bereichen Ihres Unternehmens / Ihrer Organisation.

      Aufbruch und Weiterentwicklung Ihrer Organisation fördern

      Sie sind mit Ihrem Betrieb oder Ihrem Team in einer Sackgasse gelandet? Sie suchen mit Ihrer Organisation nach Perspektiven und Wegen in eine erfolgreiche Zukunft?

      Weil Ihnen viel an Ihrem Betrieb oder Ihrem Team liegt, lassen Sie sich durch einen passenden Berater unterstützen und begleiten.

      Als systemischer Organsationsberater helfe ich Ihnen dabei, Klarheit zu gewinnen, auf das Wesentliche zu fokussieren, den Spielraum zu vergrössen, das Miteinander der Menschen und Entscheidungen zu fördern, verträgliche Umsetzungsschritte zu wählen.

      Was ist Ihre Situation? Was wünschen Sie sich von Ihrem Berater?