So schön und einfach könnte es sein: Eine Führungsperson oder leitende Person im Betrieb, im Team, im Gremium, in der Projektgruppe ist sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und hat alles im Griff. Es ist immer klar, wo alle Informationen zusammen laufen, wer zentral die Entscheide fällt, was aufgrund der jahrzentelangen Erfahrung bewährt ist und darum unter allen Umständen beibehalten werden muss, und als weiterer schöner Effekt kann auf lange Diskussionen verzichtet werden und die Zeit und Energie aller beteiligten Personen steht voll für produktives Arbeiten zur Verfügung.

So ist die Realität: Mit einer so schön einfachen Ausgangslage wird das Team oder der Betrieb über kurz oder lang in der heuten komplexen Welt und Veränderungen im Stundentakt irgendwann auf der Strecke bleiben oder untergehen. Soweit so schlecht.
Was Organisationen am meisten hilft, um weiterzukommen, ist die Nutzung des Potenzials, das alle beteiligten Menschen in der Organisation mitbringen. Dies gilt für alle Grössen von Projektgruppen und Betrieben.
Die Frage ist jetzt: Wie schaffen wir den Wandel von wenigen Verantwortlichen zu vielen Mitwirkenden? Wie behalten wir Gutes aus der Vergangenheit bei und wagen zugleich Neues, das für die Zukunft erfolgversprechend ist? Wie gehen wir mit den nicht mehr klaren Informations- und Kommunikationsstruktur um, wenn es keine Zentralen mehr gibt, die alles im Griff haben?
Für solche und weitere Fragen auf dem Entwicklungsweg von Teams und Organisationen braucht es kein mehrjähriges Studium, auch keine beliebig kostspieligen renommierten Businessberatungsunternehmen, sondern schlicht und einfach zwei Dinge:
1. Den persönlichen Entscheid, etwas ändern zu wollen.
2. Die Bereitschaft, für die Erarbeitung eines sinnvollen Vorgehens und wichtige Umsetzungsschritte eine vertrauenswürdige, systemisch arbeitende Organisationsberatungsperson beizuziehen.

